Abbeyhorn

Im Jahr 1749 gründete die Familie Humpherson in der englischen Grafschaft Worcestershire eine Hornschleiferei. Mehr als 250 Jahre später und mittlerweile in Holme ansässig, ist dieser Betrieb unter dem Namen Abbeyhorn bekannt und produziert nach wie vor hochwertige Schuhlöffel aus dem Horn des Zeburindes.

Abbeyhorn - Schuhlöffel aus Horn

Im Jahr 1749 gründete die Familie Humpherson in der englischen Grafschaft Worcestershire eine Hornschleiferei. Mehr als 250 Jahre später und mittlerweile in Holme ansässig, ist dieser Betrieb unter dem Namen Abbeyhorn bekannt und produziert nach wie vor hochwertige Schuhlöffel aus dem Horn des Zeburindes.

Abbeyhorn

Im Jahr 1912 verlegten die Humphersons die Firma nach Gloucester. Ganze 171 Jahre war Abbeyhorn im Besitz der Familie, bevor sie 1920 an die Familie Grove verkauft wurde. Deren berühmte Hornknopf-Industrie lässt sich übrigens bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Abbeyhorn war für die Groves nur eine kurze Zwischenstation, denn bereits 1923 übernahm Percy Leresche die Geschicke der Hornschleiferei. Er war es auch, der durch einen Wegweiser zum Kloster in der Llanthony Straße die Hornschleiferei in „The Abbey Horn Works“ umbenannte.

Abbeyhorn - Schuhlöffel aus Handarbeit

Leresche verlegte die Firma 1932 nach Kendal, Cumbria, wo sich Abbeyhorn mit der alten Hornkamm-Manufaktur Jim Troughton zusammentut. Bis ins Jahr 1955 wird Leresche am Ruder bleiben, bevor er Abbeyhorn an John Barnes verkauft. Unter dem neuen Namen „Abbey Horn of Kendal Ltd." gedeiht der Exportmarkt für die Hornprodukte glänzend.

Im Jahr 1991 kauft der ehemalige Lehrling von Abbeyhorn, Paul Cleasby, die Firma und verlegt die Hornschleiferei in eine Mühlenanlage aus dem 18. Jahrhundert ins nordwestenglische Holme und benennt sie in „Abbeyhorn von Lakeland" um. Cleasby ersteht 1998 die schottische Hornschleiferei „Horncraft". Durch die Übernahme des Unternehmens wird der heutige Name von Abbeyhorn geboren.

Horn des Zeburindes für Schuhlöffel von Abbeyhorn

Abbeyhorn kann damit auf mehr als 250 Jahre an Tradition und Erfahrung zurückgreifen. Noch heute werden die Schuhlöffel in Handarbeit gefertigt. Nach dem Zuschnitt wird das Horn über dem offenen Feuer geformt, von Hand geschliffen, und mit höchster Sorgfalt poliert. Zur Verarbeitung kommen dabei die mächtigen Hörner der Zeburinder aus Nigeria. Jeder Abbeyhorn-Schuhlöffel ist dabei ein Unikat. Das Horn gibt beim Anziehen der Schuhe genügend nach – eine Beschädigung des Leders im Fersenbereich kann so vermieden werden, wie es manchmal bei den Pendants aus Metall der Fall ist. Übrigens fühlen sich die Abbeyhorn-Schuhlöffel auch deutlich angenehmer in der Hand an als das kalte Metall.

Renommierte englische Maßschuhmacher lassen seit mehr als 100 Jahren ihre Schuhlöffel bei Abbeyhorn fertigen.

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